Dr. Jürgen Kutscheidt
Forschung und Anwendung seit 1985

 

 


             

Was leistet Mykorrhiza?

 

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Mykorrhiza ist die Lebensgemeinschaft zwischen Pilzen und den Feinwurzeln höherer  Pflanzen


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Der Name setzt sich zusammen aus:

  mykes = Hutpilz
  rhiza = Wurzel

.Ekto- und Endomykorrhiza sind die bedeutendsten Mykorrhizaformen

                  
         
 

Was leistet Mykorrhiza?

Einleitung: Bei der Mykorrhiza, einer Lebensgemeinschaft aus speziellen Wurzelpilzen und den Feinwurzeln fast aller Pflanzenarten, haben beide Partner erhebliche Vorteile. Diese ergeben sich aus dem Zusammenschluss ihrer unterschiedlichen Fähigkeiten.

So sind Pilze sind mit ihrem wattefeinen Myzelgespinst besonders gut in der Lage Nährstoffe und Wasser aufzunehmen. Sie können mit antibiotischen Stoffen Schad-organismen abwehren und sie haben Mechanismen entwickelt, mit denen das Überleben in sonst toxischen Böden ermöglicht wird.     

Bäume und andere Pflanzen sind die reinsten Kraftwerke, sie wandeln Kohlendioxid mit Hilfe von Sonnenlicht in Zuckerstoffe und andere Baumaterialien um, die auch von den Pilzen zum Leben gebraucht werden.
Erst durch den Zusammenschluss der Fähigkeiten in dieser Symbiose gelingt es auch extreme Standorte zu besiedeln.

Wasser- und Nährstoffaufnahme:

Durch die weit ausstrahlenden Hyphen (Pilzfäden) wird die aufnehmende Oberfläche durch die Mykorrhizierung auf das 100- bis 1.000-fache vergrößert. Mit radioaktiven Markern konnte nachgewiesen werden, dass das Myzel (Pilzgeflecht) von einem einzigen Pfifferling sich im Boden in einem Durchmesser von 20 m ausgebreitet hatte.

Selbst kleinste Bodenzwischenräume, in die Feinwurzeln und selbst Wurzelhaare nicht mehr eindringen können (weil letztere einen 10-fach größeren Durchmesser haben), werden von den Pilzhyphen noch erschlossen.

Aber nicht nur durch das intensive durchdringen des Bodens werden Wasser- und Nährstoffe besonders gut erschlossen. Hinzu kommt die Fähigkeit des Pilzes spezielle Enzyme und organische Säuren auszuscheiden. Hierdurch können Phosphat, Stickstoff, Kalium und Magnesium besser aufgenommen werden. Gleiches gilt für Eisen und einige weitere Mikronährstoffe.

Ein großer Teil der aufgenommene Nährstoffe wird direkt an die Pflanze weitergegeben, ein weiterer Teil wird gespeichert und kann in Mangelsituationen abgegeben werden.

 

 

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